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06 | 02 | 2012
allgemein
Schnarchen – das verkannte Gesundheitsrisiko

Schnarchen, das verkannte Gesundheitsrisiko

Schnarchen wird oft belächelt, aber es kann zu massiven Beeinträchtigungen führen.

Rund 30 Prozent aller Erwachsenen sind betroffen. Mit zunehmendem Alter schnarchen sogar 60 % der Männer und 40 % der Frauen

Die Lautstärke des Schnarchgeräusch reicht von leisen „Schnorcheln“ mit 20 Dezibel, was einem Laubrauschen nahe kommt, bis hin zu einer Gräuschentwicklung mit über 90 Dezibel, was dem Lärm einer starkbefahrenen Autobahn entspricht. Hier kann kein erholsamer Schlaf entstehen.

Nicht nur der Schnarcher selbst ist betroffen, sondern auch sein Partner in Schlafzimmer. Schnarchen kann hier durch die Geräuschentwicklung zu Beeinträchtigungen des Schlafes und damit zu einer fehlenden Erholung führen. Als Folge kann es zu erheblicher Leistungsbeeinträchtigung, Tagesmüdigkeit, Unfällen und sogar bis hin zu organischen Begleiterscheinungen führen.

Das Schnarchen kann viele Ursachen haben.

Beim Schnarchenden liegt generell eine Blockade der Atemwege vor, meist schwingt das infolge der Entspannung des Körpers im Schlaf erschlaffte Gaumensegel flatternd im Sog der Atemluft. Es kann aber auch der hintere Bereich der Zunge in den Rachen zurückfallen.

Sicherlich fördern Alkoholkonsum oder die Einnahme von Beruhigungsmittel, Schlafmitteln, Tranquilizern und Psychopharmaka die Erschlaffung des Gaumensegels und somit den Vorgang des Schnarchens.

Aber eine oft verkannte Ursache ist eine Fehlstellung der Schädelknochen um nur Millimeterbruchteile. Durch diese Fehlstellung der Schädelknochen wird die Spannung der Muskulatur u. a. im Mund-Rachenraum verändert, so das als Folge die beim schlafen entspannte und damit erschlaffte Muskulatur des weichen Gaumens den hinteren Teil des Rachens berühren kann. Durch diese Einengung entsteht das typische Schnarchgeräusch.

Diese Fehlstellungen der Schädelknochen versucht die Craniosacrale Therapie durch spezielle sanfte Grifftechniken zu korrigiert, oft reichen wenige Sitzungen bereits aus, diese Fehlstellungen zu beseitigen. Die Erfahrung hat gezeigt dass nicht nur das Schnarchen und die nächtliche Erholung sich hierdurch verbessert haben, meist konnten auch andere Befindlichkeitsstörungen auf struktureller, emotionaler und seelischer Ebene positiv mit beeinflusst werden.